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Durchschnittlicher Bereichs-Trendfilter-Backtest-Strategie

Common strategy
Created: 2024-01-08 10:20:25
Last modified: 3 years ago
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Übersicht: Diese Strategie bewertet, ob sich der Kurs in einem Trend befindet, indem sie das Verhältnis der Differenz zwischen Höchst- und Tiefstkurs über einen bestimmten Zeitraum zur Amplitude des Schlusskurses berechnet. Dieses Verhältnis dient als Signalindikator für den Handel.

Strategieprinzip: Der Kernindikator dieser Strategie ist der Vertical Horizontal Filter (VHF), der mit folgender Formel berechnet wird:

VHF = (Höchstkurs(Length) - Tiefstkurs(Length)) / SUM(ABS(Schlusskurs - Schlusskurs[1]), Length)

Dabei sind Höchstkurs(Length) und Tiefstkurs(Length) die höchsten bzw. niedrigsten Kurse innerhalb des Zeitraums Length. Der Zähler spiegelt die Preisspannweite wider, der Nenner die tatsächliche Preisvolatilität. Das Verhältnis gibt die Trendstärke an: Liegt der VHF über einem bestimmten Schwellenwert, wird angenommen, dass sich der Kurs im Trend befindet; liegt er darunter, wird von einer Seitwärtsbewegung ausgegangen. Daraus werden Handelssignale generiert.

Die Strategie ist einfach und intuitiv: Sie vergleicht die Preisspannweite mit der tatsächlichen Volatilität, um die Trendstärke zu bestimmen. Dadurch wird vermieden, dass man sich ausschließlich auf Indikatoren wie SMA oder EMA stützt und dabei die Eigenheiten des Kurses selbst ignoriert. Allerdings reagiert die Strategie empfindlich auf die Parameteroptimierung; die Parameter Length und Signal müssen an verschiedene Zeiträume und Marktbedingungen angepasst werden.

Vorteile:

  1. Intuitiver Trendindikator, einfach und effektiv.
  2. Berücksichtigt die eigenen Eigenschaften des Kurses, ohne Kurvenanpassung.
  3. Konfigurierbare Parameter zur Einstellung der Empfindlichkeit.
  4. Lässt sich leicht in verschiedene Handelsstrategien integrieren.

Risiken:

  1. Empfindlich gegenüber Parametern – falsche Einstellungen führen zu vielen Fehltrades.
  2. Kann falsche Trends an Wendepunkten nicht von echten unterscheiden.
  3. Bei großen Zeiträumen unempfindlich gegenüber kurzfristigen Kursschwankungen.
  4. Erfordert einen Stopp-Loss zur Begrenzung von Einzelverlusten.

Optimierungsmöglichkeiten:

  1. Optimierung des Length-Parameters, um die Sensitivität der Trendbestimmung auszugleichen.
  2. Kombination mit anderen Indikatoren zur Filterung des VHF-Signals, z. B. MACD zur Erkennung von Wendepunkten.
  3. Einsatz von maschinellen Lernmethoden zur Anpassung der VHF-Kurve.
  4. Parallele Einstellung verschiedener Zeiträume zur Generierung mehrstufiger Strategiesignale.

Zusammenfassung: Die Strategie nutzt die eigenen Eigenschaften des Kurses zur intuitiven Trendbestimmung, ist einfach und effektiv. Sie ist eine weitere Erforschung, Optimierung und Validierung wert und kann als grundlegendes Instrument zur Trendbestimmung in quantitativen Handelsstrategien breit eingesetzt werden.

Source
Pine
/*backtest
start: 2023-01-01 00:00:00
end: 2024-01-07 00:00:00
period: 1d
basePeriod: 1h
exchanges: [{"eid":"Futures_Binance","currency":"BTC_USDT"}]
*/

//@version=2
////////////////////////////////////////////////////////////
//  Copyright by HPotter v1.0 27/04/2018
// Vertical Horizontal Filter was initiated by Adam White. It was first published 
Strategy parameters
Strategy parameters
Length
Signal
Trade reverse
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